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PRESSE-ECHO AUFTRITTE K 3

 Kirchenkabarett-Festival Babenhausen, 11.04.2011

Klerikale Krabbeltische - Langes Warten aufs sechste Kirchen-Kabarett-Festival hat sich gelohnt

.....Die treffliche Umsetzung des Mottos "Mit allen Wassern gewaschen" fand bereits am Freitag mit "K3" statt. Auch wenn Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt wie die meisten Kollegen aus einem kirchlichen Umfeld kommen, nahmen sie kein Blatt vor den Mund und kehrten mit viel Witz und Niveau "vor der eigenen Haustüre": Katholiken wie Protestanten bekamen dabei gleichermaßen ihr Fett weg. So seien die meisten Christen eigentlich Nichtchristen, die sich als Kateileichen hervortäten. In den Mittelpunkt stellten die Westfalen das Jubiläum 500 Jahre Reformation, das 2017 ansteht und auf das sich die evangelische Kirche bereits vorbereitet. Wie sie sagten, zeigt der Thesenanschlag Luthers, dass nicht nur die Thüringer Wurst aus dem Osten kommt, sondern auch die Weisheiten, die in diesem Fall mal nicht fernöstlich sind. Das Streitgespräch von Schröder und Wohlfahrt zum Thema "Viva la Reformation!", für das sie wirkungsvoll in die Rolle zweier geifernder Rentner schlüpften, offenbarte einen reichen Schlagabtausch über das Pro und Contra der Kirchenspaltung und den heutigen Zustand der Kirche: "Ich weiß gar nicht, wer klappriger aussieht: Du oder deine Kirche", gab Schröder zu verstehen. Und überhaupt sei das, was die Protestanten fabrizierten, lediglich "katholisch light". "Wir haben auch die Zehn Gebote und das Vater Unser", rechtfertigte Wohlfahrt. Das warf sein Pendant laut zurück und führte einen Vergleich zu den "Krabbeltischen" von Aldi und Lidl an: "Was da liegt, ist auch immer nur fast, aber nicht ganz so."  So überzeugte "K3" mit einem ansprechenden Kabarett inklusive vieler bittersüßer Wahrheiten. Einmal schickte sich das Duo an, das Innere einer Kirche zu erklären - für die, die seit längerer Zeit nicht mehr da waren. Der Hintergrund wurde auch bald klar: Wie die Westfalen sagten, wäre Ihnen zu Ohren gekommen, dass nach einem Kabarett-Besuch mit kirchlichen Themen die Zahl der Gottesdienstbesucher wieder steigt. Wie auch immer - nicht nur aufgrund des begeisternden Kirchen-Kabarett-Festivals 2011 wäre das den Organisatoren zu wünschen.

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 31.01.2011

Eine ganz eigene Schöpfungsgeschicht

Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder bestritten besonderes Ersatz-Kabarett-Programm

Zum Abschluss des Kirchen-Kabarett-Festivals "So wahr ich Gott helfe" bei "Kultur auffem Hügel" gab es einen kurzfristigen Wechsel - und der hatte es in sich.

Statt Matthias Schlicht, der am Donnerstag mit 40 Grad Fieber absagen musste, improvisierten im Hevener Gemeindesaal Festivalleiter Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder - besser bekannt als "Klerikales Kabarett Kommando K 3". Beide Wittener warteten bei ihrem Heimspiel mit unerwarteten Kombinationen auf und landeten auch ohne eine Probe absolviert zu haben, einen Lachtreffer nach dem anderen. Während Thorsten Schröder sich selbst an der Gitarre begleitend Lieder aus alten und dem aktuellen K3-Programm intonierte, las Micki Wohlfahrt aus fremden sowie eigenen Werken und erfüllte einer einzelnen Dame sogar deren Herzenswunsch.

Nach über zwei Stunden abwechslungsreicher Unterhaltung mit viel Hintersinn und überraschenden Wendungen zelebrierte das Urgestein des Kirchen-Kabaretts mit seiner "Schöpfungsgeschichte" eine Zugabe der Extra-Klasse. Der Mann, der in Gottes Schöpfung eigentlich hervorgehoben wird, kommt in der Wohlfahrt`schen Schöpfungs-Darstellung als Esel, Hund und Affe schlecht weg. Genial, wie der Autor diese Geschichte konstruierte und vortrug. Nicht minder stimmig und herausragend ist das kleine "Best Of" aus zehn Jahren K 3, das die Zuschauer überzeugte. Dabei stimmten sowohl der Mix von Musik- und Textbeiträgen als auch der einzelnen Themen. Prominente wie Margot Käßmann, Jürgen Fliege und der Papst gehörten ebenso dazu wie die innerkirchlichen Probleme. Atemberaubend komisch die Deutsche Kirchen-Meisterschaft mit Kaffee- und Kuchen-Langstreckenlauf sowie dem Predigt-zuhören-Marathon, die Wohlfahrt per Radio-Konferenzschaltung zu Gehör brachte.

Wohlfahrt und Schröder haben sich in ein nie da gewesenes Abenteuer gestürzt, das in einem begnadeten Programm endete. Bravo!

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 20.12.2010

Vuvuzela-Weihnacht   

Am Freitag wurde der Steinhügel zum Schneeberg. Doch trotz rutschiger Straßen kamen die Zuschauer zu "Kultur auffem Hügel" und feierten die "Frohwienie"-Premiere im ausverkauften Saal der Trinitatis-Gemeinde ausgiebig.

 "Ich freue mich, dass wir hier sind", leitete Heinz Herkendell den Abend ein. "Auf der Autobahn wurde ich schon mit Tee und Decken versorgt", machte der Frontmann der Skiffle-Band "Ohrensausen" deutlich, welch´ Strapazen manch´ einer auf sich genommen hatte, um bei der Kult-Weihnacht dabei zu sein.

Ein lang ersehntes Geschenk

Das Publikum feierte die komplett andere Weihnachtsfeier bereits zum neunten Mal wie ein lang ersehntes Geschenk. Seit Wochen waren die drei Fest-Tage völlig ausgebucht. Und das zu Recht. Als es an diesem Wochenende so weit war, liefen "Ohrensausen" sowie die Kirchenkabarettisten Ulrike Böhmer, Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt zur Höchstform auf.

Die Band brachte "selbst gebackenes" zu Gehör und versüßte das Warten aufs Fest knackig. Mutters Spritzgebäck wurde nicht nur besungen, sondern dabei auch vernascht. Andreas Langos avancierte so zum singenden Krümel-Künstler.

Rockige Weihnachtslieder

Neben Eigenproduktionen wie der stilecht begleiteten Fußball-WM-Hommage "Vuvuzela-Weihnacht" und die bereits legendäre Zugabe "Papa komm komm" rockte das Quintett auch bekannte Weihnachtslieder wie "O Du fröhliche" und "Rudolph, the red-nosed reindeer" in der ihm eigenen Skiffle-Art ab. Mit der neuen deutschen Interpretation von "I will survive" ließ man den Schoko-Nikolaus leben, griff stattdessen zum Osterhasen. Herkendell & Co. ließen halt nicht nur die Ohren sausen, sondern waren auch für jede noch so schrille Nummer zu haben.

Da wollte das Kabarett-Trio nicht nachstehen. Es intonierte den ganz besonderen Jahresrückblick. Aus dem Christian-Anders-Hit "Es fährt ein Zug nach nirgendwo" wurde "Es gibt kein Salz irgendwo" und aus dem "Wicki"-Titelsong "WikiLeaks".

Christmette mit allen Sinnen

Die Kirche blieb von den Dreien natürlich nicht verschont. Thorsten Schröder lud als homophiler Küster in die "Christmette mit allen Sinnen" ein. Massage durch die Heiligen drei Könige sowie Schwimmen im Taufbecken inklusive. Die Katholikin Böhmer und der evangelische Wohlfahrt begingen die Ökumene auf ihre Art, um letztendlich festzustellen: "Ich glaube, das einzige, was uns verbindet, ist das, was uns trennt."

Dennoch feierten sie das Fest der Liebe, nach intensiver Planung des Krippenspiels, sehr innig. Und so waren nach drei Stunden Weihnachten vom Feinsten alle froh wie nie.

 

 

 Ruhr-Nachrichten Dortmund, 08.11.2010

Das Klerikale Kabarett Kommando sorgte für Stimmung

 ...Das Haus war voll und die Stimmung bei den rund 150 Gästen grandios.....

 

 Münstländische Volkszeitung, 15.11.2009

Der Kirche den Spiegel vorgehalten

"Nochma von vorne" - das Beste aus zehn Jahren Kirchenkabarett präsentierten Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt aus Witten als "K 3" - das Klerikale Kabarett Kommando - am Samstagabend im Haus Bonhoeffer. Trotz der starken Konkurrenz - Dieter Hildebrandt war im Ibbenbürener Bürgerhaus zu Gast - waren rund 50 Besucher gekommen, freute sich Pastor Reiner Ströver, als er die beiden Männer begrüßte. Die legten denn auch gleich los, ließen ihrem Publikum kaum eine Verschnaufpause zwischen den Gags und hielten dabei der Kirche den Spiegel vor.... Zur Höchstform liefen Wohlfahrt und Schröder nach der Pause auf. Ob als fast 96-jährige Frau Morbus-Bechterew, dem einzigen Gemeindeglied nach dem "Austritts-Tsunamie", die im Studiogespräch mit dem Moderator von ihren Weckdienst-, Wasch-, Anzieh- und den anderen Pfarrern schwärmt. "Wenn ich gehen würde, wären die doch alle arbeitslos" - also bleibt sie - und genießt ihre Situation....Oder in der Rolle der beiden Konfirmanden mit ihren Spielkonsolen - spätestens da wurde klar, dass sie ein "Best Of" aus zehn Jahren sahen. Altes und Neues Testament als die Level, die es zu erreichen gilt. Entbindung im Stall? "Wer denkt sich denn so `ne Scheiße aus?", finden die beiden Konfis, die auch schon 50 Krüge a 70 Liter Wasser oder gar den ganzen Jordan zu Wein gemacht hatten. Viel Blut, Action, das Spiel mit den drei Kreuzen, alles voll geil natürlich und jede Menge "Boah ey!" - dem einen oder anderen Zuschauer blieb da hin und wieder mal das Lachen im Halse stecken. Aber genau so muss Kabarett sein! 

 

 Westfälische Rundschau Dortmund, 14.3.2008

Vom Pfarrer bis hin zum Papst: alle kriegten ihr Fett weg

Das Einzige, worauf sich Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder verlassen können, ist die Kirche. Sie und ihre Mitglieder bieten schließlich stets genug Stoff für ihr Kabarettprogramm. Gemeinsam sind Schröder und Wohlfahrt das Duo "K 3", das "Klerikale Kabarett Kommando". Und gemeinsam standen sie mal wieder auf der Bühne im Gemeindehaus der katholischen Kirche Maria Heimsuchung. Ja, sie redeten Klartext über die Kirche. Und die Bodelschwingher Gemeindemitglieder fanden es überaus amüsant. Denn mehr als einmal krümmten sich die 120 Besucher des Kabarettabends vor Lachen auf ihren Stühlen...

 

 Westfälische Rundschau Plettenberg, 20.1.2008

"Missionator" bekehrt das Publikum

"Warum gibt es in evangelischen Kirchen keine Toiletten?...Damit niemand austritt!" Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt strapazierten am Freitagabend als "Kabarett K 3" aus Witten mit ihrem Programm "Nochma von vorne", ein "Best of" aus neun Jahren als Kirchenkabarettisten, die Lachmuskeln der rund 170 Zuhörer im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Nach einer kritischen Jahresbillianz hielt beim Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg die gute Laune wieder Einzug: viel Applaus bekamen die beiden Kabarettisten für ein tolles Programm...

 

 Ruhrnachrichten Witten, 4.6.2007

"Missionator III" füllt Kirchen

"Nochma von vorn", meinte das Klerikale Kabarett Kommando am Samstag bei "Kultur auffem Hügel" im ausverkauften Gemeindesaal der evangelischen Kirche auf dem Steinhügel und begeisterte seine Fans mit dem "Best of" aus neun Jahren K 3. Mit ihren "ollen Kamellen", wie sie selber sagten, waren Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt immer noch aktuell und die beiden Kabarettisten am Samstagabend zudem in der Form ihres Lebens. Mit einer ungeheuren Spielfreude überzeugte das Duo und feierte eine gelungene Premiere für seine Auftritte beim bevorstehenden Kirchentag in Köln. Schröder gestand, analog zu den Rad-Doping-Pressekonferenzen, dass er früher nur gedopt zu den Gottesdiensten gegangen ist. Und auch Fans des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 mussten tapfer sein. "Was ist der Unterschied zwischem einem Ei und S 04? Das Ei hat schon `ne Schale", wurde die erneut verpasste Meisterschaft karikiert. Und wenn das kongeniale Duo zurückblickt, kommt es selbst aus dem Staunen nicht heraus. "Was hatten wir damals fürn Spaß, als wir uns Merkel als Kanzlerin und Ratzinger als Papst vorstellten. Das waren damals echte Brüller! Da sind beide doch froh, dass ihr Hauptbetätigungsfeld so beständig ist: "Das einzige, auf was man sich verlassen kann, ist die Kirche", so beide unisono, den Grund wissend: "Da passiert nichts". Und dass diese These wahr ist, belegten sie in zweieinhalb Stunden bester Unterhaltung nachhaltig. So erhielt der gerade von der Universität gekommene Jung-Pfarrer vom alten Küster Tipps "Watte wann wo machen tust, damit dat alles klappt", so Micki Wohlfahrt, der als feinpointierter Texter des gesamten Programms Wert auf die Identifikation mit der Region und ihrer deftigen Sprache legt. Er hat sich seine Paraderolle Karl Koslowski, der Küster, der auch das Gemeinde-Fernsehen macht, auf den Leib geschrieben. Der mimisch perfekte Thorsten Schröder, der mit seinen Grimassen gekonnt variationsreich jeder Figur ein ganz besonderes Gesicht gibt, besticht vor allem als "Missionator III", der die Kirchen wieder mit Menschen füllt, und als alter Mann, der angesichts der vielen Bürokratie findet: "Da kannze aber den Spaß am Sterben verlieren. Aber echt eh".

 

 Ruhrnachrichten Dortmund, 29.5.2007

Kabarett erobert die Kirche

Warum gibt es in der Kirche keine Ameisen? Für Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder - dem Klerikalen Kabarett Kommando "K 3" - gibt es darauf eine klare Antwort: "Weil sie "In Sekten" sind". Mit dieser Frage starteten die Wittener am Freitag ihr Kabarett-Programm und gaben damit den Auftakt zum traditionellen dreitägigen Sölder Kirchfest. Mit einer ordentlichen Portion Selbstkritik, Ironie und viel Humor erklärte K 3 die Welt der Kirche aus Sicht der Kirche, denn beide sind selbst in der Kirche aktiv. "Wir machen Volkskirchenkabarett, für die Basis, für die, die Tische schleppen", und die erkannten sich - dem Lachen während des Nummernspiels zu urteilen, an der ein oder anderen Stelle wieder. So nehmen sie die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landeskirche aufs Korn ("Wenn die Kirche mal nicht weiter weiß, bildet sie einen Arbeitskreis"), als die Senioren Kurt und Rudi klagten sie über die Friedhofsordnung. Die Wissenschaft präsentierte den zur Bekämpfung der sinkenden Mitgliederzahl entwickelten Roboter "Helmut", der Ungläubige mit seinen ganz speziellen Methoden an den Glauben heranführt. Vor allem die Pfarrer mussten während der zwei Stunden Lachmuskeltraining daran glauben. "Diejenigen, die diese Art von Kritik nicht vertragen, die kommen auch nicht zum Zuschauen", erklärt Micki Wohlfahrt. Dem gut gefüllten Raum nach zu urteilen, konnten viele die Kritik aushalten.

 

 WAZ Witten, 12.12.2006

Spaß wie nie bei Frohwienie

"Das Kabarett K 3, die Skiffleband Ohrensausen und die Kabarettistin Ulrike Böhmer traten den Beweis an, dass zum christlichen Weihnachtsfest auch gelacht werden darf...Fast drei Stunden Programm vergehen wie im Fluge. Das Team kommt nicht ohne Zugaben von der Bühne. Stehende Ovationen - "Frohwienie" macht Spaß wie nie."

 

  Unsere Kirche Herford, 24.9.2006

"Was war das - Kirche?"

"...Als Kabarettisten bevorzugen die beiden eher den derben Säbel als das feine Florett, sprechen eher Klartext als in Andeutungen. Doch die Ostwestfalen kamen damit gut zurecht, und am Schluss des Programms "Was war das - Kirche?" bedankten sich die rund 100 Besucher mit donnerndem Applaus..."

 

 Lippische Landeszeitung, 11.9.2006

Tabulose Wittener in der Kirche - K 3 begeisterte die Zuschauer

...Das Kabarett des Duos aus Witten ist Satire in ihrer natürlichsten Form, denn Schröder und Wohlfahrt waren jahrelang als Jugendreferenten in ihrer Gemeinde tätig und kennen "die Szene" in- und auswendig. Sie wissen um den Verwaltungsapparat der Kirche, die Wehwehchen der Pfarrer und die Eigenheiten der Gemeindeglieder... Mit ihrer authentischen Bissigkeit und dem umwerfenden Talent zur Komik schaffen Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt etwas, das bislang nicht alltäglich war. Sie haben die Kirche als Kabarett-Thema enttabuisiert und haben Erfolg damit. Christen als Opfer der Karikatur - warum nicht? Es gibt auch Autofahrer, Politiker oder Ostfriesen - und jede dieser Gruppen setzt sich aus Individuen zusammen, die gern als Protagonisten der Satire genommen werden, indem sie als Ganzes betrachtet werden. Beim klerikalen Kabarett ist das Magische, dass die bedächtige und zur Stille und Betroffenheit neigende Attitüde aufgebrochen und zu einem befreienden Lachen wird. Warum soll man in einer Kirche nicht lachen dürfen?

 

 Reichelsheim Echo-Online, 2.5.2006

Ideen zur Rettung der Kirche

Eine Minibühne von zwei auf vier Metern, die gegenüber dem Chor der evangelischen Michaelskirche durch einen schlichten, schwarzen Vorhang abgetrennt war - mehr brauchen Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder nicht, um loszulegen...Der westfälisch-trockene Humor der beiden Protagonisten, ihr Mut, zwischendurch auch alt, hässlich oder taperig auszusehen und nicht zuletzt ihre übermütigen Songtexte sorgten dafür, dass sich das Publikum prächtig amüsierte und die beiden erst nach einigen Zugaben gehen ließ.

 

  WAZ Witten, 13.12.2005

Zur Not reicht auch Flüssigbrot

„Ohrensausen“, Ulrike Böhmer und „K 3“ bescheren der Gemeinde auf dem Steinhügel beim satirischen Adventsfestival „Frohwienie 2005“ drei Mal ein ausverkauftes Haus. Aller guten Dinge sind drei – auch zu Weihnachten. Mit Ulrike Böhmer, den Musikern von „Ohrensausen“ und „K 3“ bescherten drei Markenartikel beim satirischen Adventsfestival „Frohwienie 2005“ in Heven gleich drei Mal ein ausverkauftes Gemeindehaus. Zur Verbreitung einer angemessenen Weihnachtsstimmung spielte die fünfköpfige Skiffle-Cajun-Band „Ohrensausen“ ihre ganz eigenen Versionen von bekannten Weihnachtsklassikern......Einen tierfreundlichen Aufruf zur Verschonung der weihnachtlich üblichen Hauptmahlzeiten hatten die fünf Musiker auch noch parat. Ihr Alternativ-Tipp zum festlichen Verzehr: „Zur Not reicht auch Flüssigbrot!“ Die Apokalypse beim Kinderkrippenspiel beschwor schließlich Ulrike Böhmer herauf. Ihr schonungsloser Enthüllungsbericht einer verzweifelten Gemeindereferentin wurde genauso frenetisch bejubelt wie Micki Wohlfahrts hysterische Interpretation einer Gemeindesekretärin im Organisationsstress für die zahlreichen Feiertagsgottesdienste. ...Den ultimativen Lachinfarkt verursachte das Klerikale Kabarett-Duo wieder einmal in den Paraderollen als rüstige Rambo-Rentner Karl und Rudi. Mit Hilfe von Ulrike Böhmer durfte das berüchtigte Seniorenkampfgeschwader als Ersatzmannschaft beim Krippenspiel ein echtes „Krückenspiel“ abliefern. Besonders Thorsten Schröder sorgte als radikaler Randalierer Rudi für fast blaue Gesichter im Publikum. Vor lauter Lachen blieb vielen Zuschauern einfach die Luft weg. Einmal mehr zeigte der Herbeder, dass er Herbert Knebel gnadenlos gute Konkurrenz machen kann. 

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 12.12.2005

Kein Auge blieb trocken

Rund 600 Zuschauer sahen sich das Kabarett-Spektakel „Frohwienie“ an. Der Titel „Frohwienie“ war am Wochenende bei „Kultur auffem Hügel“ Programm. Dreimal ausverkauftes Haus, insgesamt fast 600 Zuschauer im Gemeindesaal der evangelischen Kirche auf dem Steinhügel und alle verließen den Ort vorweihnachtlicher Freude „froh wie nie“. Micki Wohlfahrt, Organisator der außergewöhnlichen Veranstaltung und zugleich Texter wie auch Darsteller des Klerikalen Kabarett Kommandos „K 3“, Thorsten Schröder und die katholische Kabarettistin Ulrike Böhmer aus Dortmund sowie die Skiffle-Band „Ohrensausen“ aus Witten, Hamm und Herten sorgten für ein hervorragendes Hevener Happening der ganz besonderen, unverwechselbaren Art...Ansonsten war das Weihnachts-Spezial nichts für Passive. Mitklatschen, Mitsingen und Mitschunkeln wurde den Besuchern stets abverlangt. Und die gingen begeistert mit...

 

 Eschweiler Zeitung, 25.10.2005

Konfirmandenunterricht gibt`s auf dem Gameboy

Das „Klerikale Kabarett Kommando“ Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt bietet Kirchenkabarett der Spitzenklasse....Mit ihrem dritten Programm „TEST AM ENT“ haben die beiden nicht nur selber riesigen Spaß auf der Bühne, sondern begeistern – besonders mit der Nummer „Konfirmandenunterricht auf dem Gameboy“ – die Zuschauer. Als die sehr verschiedenen (Körper-) Typen eingangs die allerdings spärliche Zuhörerschaft per Handschlag begrüßte, war gleich Stimmung angesagt, weil die grundsätzliche Unvoreingenommenheit und der schier unerschöpfliche Optimismus zweier Kirchenleute überzeugte. In ihren vielen Szenen und Sketchen nahmen sie das kirchliche Leben in der Kirche auf die Schippe, mit dem typischen Zungenschlag des Ruhrgebietes und gekonnter Gestik und Mimik....Geradezu Spitzenklasse war die Darstellung zweier Konfirmanden, die auf ihre Gameboys einhackend, die Themen und Aufgaben ihres Seminars (re-) kapitulierten. Hierbei hätte sich Entertainer Tom Gerhard noch eine Menge gelungener Anregungen holen können. Als sich Pfarrer Sommer, der Presbyter und Organisator Jürgen von Wolf und einige Besucher nach der Veranstaltung noch mit den beiden Kabarettisten unterhielten, setzte sich die einhellige Meinung durch, dass dieses Duo bei einer übersichtlichen Besucherzahl überdurchschnittlich motiviert sehr gutes Kabarett geboten hatte und auch mit ihrem vierten Programm wohl erfolgreich sein werden.“

 

 Ruhr-Nachrichten Dortmund, 20.10.2005

K 3 strapazierte Lachmuskeln

Kirchenkabarett kam bei St. Clemens im Franz-Stock-Heim sehr gut an....Und tatsächlich erwies es sich als angebracht, sich vorher gestärkt zu haben, denn das Duo Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt schaffte es bereits binnen einiger Minuten, die Lachmuskeln der ca. 100 Gäste zu strapazieren...

 

 Iserlohner Kreisanzeiger, 05.07.2005

Durch Kakao gezogen

Frecher Kirchenkabarettabend vor ökumenischem Gemeindefest. Glimpflich kam niemand davon: ob als Sozialpädagogikstudent oder abgemühter Pfarrer – jeder wurde durch den Kakao gezogen. Auch mit Selbstironie brachte das „Klerikale Kabarett Kommando – K 3“ sein Publikum am Samstag in der ev. Christuskirche zum Lachen....Mittlerweile sind die Auftritte des Duos heiß begehrt – und das bundesweit...Seit Jahren bieten Sundwigs Lutheraner ein breit gefächertes Kulturprogramm an: ..Nach erfolgreichem Kirchenkabarett mit „Klüngelbeutel“ hatte man sich jetzt für „K 3“ entschlossen. Das Publikum dankte mit begeistertem Applaus...

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 23.05.2005

Klerikales Kabarett hatte „Heimspiel“

...Da standen die beiden Kabarettisten Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt nicht nur vor der Herausforderung, mit der Vorpremiere zu ihrem vierten Programm „Was war das - Kirche?“ quasi ein Heimspiel anzutreten, sondern sahen sich auch noch einem Publikum mit enormer Kirchenkabarett-Erfahrung gegenüber. Die beiden Kabarettisten von K 3, dem Klerikalen Kabarett Kommando, zeigten sich von der Tatsache völlig unbeeindruckt und überzeugten mit ihrem zweistündigen Programm auch die abgeklärten Hevener....Wirklich beispiellos ist die Fähigkeit der beiden Kabarettisten, kleinere Patzer und Hänger in ihr Programm einzubauen und sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen....Mit spontanem Witz, trockenem Charme und ihrem enormen kabarettistischem Talent stellten K 3 ihr neues Programm vor und überzeugten nicht nur die anwesenden Protestanten...

 

 Lippische Landeszeitung, 21.02.2005

Einen eigenen Papst für jede Gemeinde

...Egal ob als Kirchenmitarbeiter im Baumarkt, gestresste Pfarrer oder Rentner: Schröder und Wohlfahrt begeisterten das Barntruper Publikum sichtlich. Besonders gut kamen Nummern an, in denen das Publikum mit einbezogen wurde, beispielsweise durch Thorsten Schröder: Als gestrenger Hochschullehrer gab er Besuchern – beziehungsweise angehenden Gemeindereferenten – Tests zurück und machte dabei den ein oder anderen zur Schnecke. Die große Stärke von Schröder und Wohlfahrt ist dabei, dass sie sich überzeugend in die verschiedenen Rollen hineinversetzen können, dazu kommt noch die gute Beobachtung kirchlicher Zustände....Nach rund zwei Stunden konnten sich Schröder und Wohlfahrt unter großem Applaus von der Bühne verabschieden...

 

 WAZ Witten, 14.12.2004

Beim Krippenspiel läuft einiges schief

Was bei einem ökumenischen Krippenspiel so alles schief laufen kann, erfuhren die Zuschauer am Wochenende beim Kabarett-Programm „Frohwienie 2004“ im Evangelischen Gemeindehaus am Steinhügel. Bei zwei restlos ausverkauften Vorstellungen am Freitag und Samstag boten das Wittener Duo „K 3“, die Dortmunder Kabarettistin Ulrike Böhmer und die Skiffle-Band Ohrensausen eine Neuauflage ihres bereits in den Vorjahren erfolgreichen, kabarettistisch-musikalischen Weihnachtsprogramms. Bei dem es durchaus konfessionelle Differenzen gab: Denn Protestant Rudi (Thorsten Schröder) wollte partout nicht gemeinsam mit „Katholenluder“ Erna (Ulrike Böhmer) am Rentner-Krippenspiel teilnehmen. Dass die beiden von Regisseur Karl Koslowski (Micki Wohlfahrt) ausgerechnet als Maria und Josef eingesetzt wurden, ging gründlich schief und strapazierte die Lachmuskeln des Publikums gehörig.....

 

 WN, 22.11.2004

Konfirmanden-Unterricht per Gameboy

Das Klerikale Kabarett Kommando war der Höhepunkt bei der Vorstellung des Programms der Familienbildungsstätte.....Der zum Teil bitterböse Humor kam beim Publikum richtig gut an. Manche kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, als sich die beiden Kabarettisten als pubertierende Konfirmanden zeigten...

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 18.07.2004

U-Boot-Christen tauchen auf

Bei zwei Stunden Comedy im Kulturladen blieb kein Auge trocken

So unterschiedlich sich die Hauptakteure beim Sommer-Special des Kulturladens auch präsentierten, so gut gelang die über zweistündige Veranstaltung am Donnerstagabend dort. Klerikales, Lyrisches und Comedy bot die bunte Mischung, die den ausverkauften Kulturtempel zum Kochen brachte. In Köln gibt es Nightwash im Waschsalon, in Witten Kultur-im-Laden. Das von Stefan Ludwig zusammengestellte Sommer-Special war ein ganz besonderes. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Bernhard Hoecker (Switch, Springmaus, Genial daneben), Nachwuchsmann Christian Hirdes (Comedy Hot Shot 2004) und die Lokal-Matadoren Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt alias Klerikales Kabarett Kommando K 3 überzeugten mit ihren doch so unterschiedlichen Ansätzen. Sie boten großartige Kleinkunst im passenden Rahmen......

 

 WAZ Dortmund, 11.07.2004

Klerikales Kabarett, Kinderfest, Uganda und Frühschoppen

....Am Abend stand dann das Klerikale Kabarett Kommando „K 3“ im Rampenlicht der Gemeindehausbühne. „Gesehen haben wir die Jungs noch nicht. Aber durch Mund-zu-Mund-Propaganda haben wir schon viel Gutes gehört“, war Gemeindereferent Michael Thiedig gespannt. Die Kabarettisten Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt machten ihrem Ruf auch an diesem Abend wieder alle Ehre und begeisterten rund 130 Besucher mit ihrem Programm „Test am ent“....

 

 Unsere Kirche Nr. 33, 10.08.2003

K 3 hinterließ bleibende Lachfältchen 
im Ev. Gemeindehaus Esborn

Konfirmandenunterricht auf dem Game-Boy

....Und obwohl die beiden Wittener nach eigenem Bekunden zugaben, „nichts wirklich Anspruchsvolles machen zu können, da wir beide aus der Jugendarbeit kommen“, stellten sie zwei Stunden unter Beweis, dass sie ohne Zweifel zur Bundesliga der Kirchenkabarettisten gehören.....Unterm Strich bleibt die Tatsache, das Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt mit ihrem neuen Programm „Test am ent“ nahtlos da anknüpfen, wo sie mit dem Vorgänger „Blasswienie“ aufgehört hatten – Kirchenkabarett auf höchstem Niveau, bei dem kein Auge trocken bleibt:“

 

 Ruhr-Nachrichten Witten, 03.06.2003 
(vom Oekumenischen Kirchentag Berlin)

Zuschauer aus allen Himmelsrichtungen

K 3 freute sich über breite Fangemeinde: Fünf Auftritte in vier Tagen

Die Luft ist zum Schneiden dick. Vorne auf der Bühne stehen zwei Kabarettisten. Mal als „Menschenfischer“, das „Konfi-Game“ spielende Jugendliche, oder als Rentner-Duo Kurt und Rudi bei der Diskussion ums Oekumenische Abendmahl. Das Publikum feiert den Auftritt des Klerikalen Kabarett Kommandos K 3. Hier, im Cafe Schalotte, das den Kommunikativen Treffpunkt Kabarett stellte, schleusten die Veranstalter in drei Tagen 20.000 Zuschauer durch. Auf zwei Bühnen, in ehemaligen Kinosälen, spielten angesagte Kirchenkabarettisten. Dazu können sich mittlerweile der Jugendreferent Michael Wohlfahrt und der Diakon Thorsten Schröder alias K 3 zählen.

 

 Hellweger Anzeiger, Mai 2003

Kabarett macht auch vor der Kirche nicht halt

Beim Auftritt von K 3 im Gemeindehaus blieb kein Auge trocken

...Und gefährlich sind sie auf der Bühne: Kein Auge blieb trocken, als sie mit ihrem dritten Programm „Test am ent“ ihr Publikum im Gemeindehaus am Martin-Luther-Zentrum unterhielten....Nicht nur die bissigen Sprüche alleine waren es, mit denen die beiden Wittener ihr Publikum begeisterten, auch Schauspiel und Verkleidung der beiden waren sehenswert: Ob als Rentner, als „Angler der Seelen“ oder als „Heiko“, der mit 36 noch immer bei Mama wohnt und heimlich von der Pfarrerin träumt – die Lachtränen flossen in Strömen. Gut zwei Stunden dauerte das Programm der beiden Kabarettisten – und der Applaus war ihnen bei jeder Szene sicher ...“

 

 WAZ Dortmund, 16.02.2003

Der kirchliche Mitarbeiter im Baumarkt

Die Auferstehungskirche in Brechten präsentierte ihren Gemeindemitgliedern und Gästen am Abend des Valentintages einen besonderen Leckerbissen. Denn der Auftritt des „Klerikalen Kabarett Kommandos“ beanspruchte die Lachmuskeln der Gemeinde nicht nur einmal und ließ am Ende auch nicht ein Auge trocken...“Insgesamt zwei Stunden lang, konnten sich die erschienenen Gäste vor Lachen kaum halten, und wünschte sich am Ende nicht nur einmal eine weitere Zugabe. „Dieser Abend war ein voller Erfolg, und ich freue mich sehr, dass wir unseren Mitarbeitern auf so eine schöne Art und Weise unser Dankeschön für ihre Arbeit in der Gemeinde ausdrücken konnten“, freut sich Pfarrerin Monika Holthoff über einen sehr gelungenen Abend.“

 

 Ruhr-Nachrichten Dortmund,  21.11.2002

Gemeinde im Bisstest

Reichlich Applaus und Lachsalven für Kirchenkabarett K 3 in Bövinghausen

Die Besucher des Kirchenkabaretts K 3 in Bövinghausen hatten viel zu lachen....“Mit reichlich Applaus zwischendurch und kräftigen Lachsalven wurden die Kabarettisten Thorsten Schröder, Diakon und Jugendreferent, und Michael Wohlfahrt, Diplom-Sozialarbeiter und Gemeindepädagoge, belohnt. Witzige und klischeebehaftete Szenen wechselten sich ab und boten reichlich Zündstoff für das überwiegend aus Gemeindemitgliedern bestehende Publikum, das sogar das eine oder andere Mal selbst zum Teil der Szene wurde...“

 

 WAZ, 18.06.2002

Die Kirche kriegt Zunder

Klerikales Kabarett K 3 erntet Begeisterungsstürme

Das "Klerikale Kabarett Kommando" K3 sorgte im vollbesetzten Markus-Zentrum für Begeisterungsstürme: Im Programm "Test am ent" ziehen die Komiker den Mikrokosmos der evangelischen Kirchengemeinde über ihre scharfe Zunge.

Eigentlich wollten sie ja "die Kirche in der Dorfkneipe" lassen, aber das demagogische Bühnenduo Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt stürzte innerhalb des zweistündigen Programms nie auf ein flaches Stammtisch-Niveau ab.   

Im Zentrum ihrer "Testreihe" stand das Gemeinde-Kreuz auf dem Rücken jedes Pfarrers: leere Kirchen, nervende Rentner und zu viel Arbeit, die der absolutistisch veranlagte Schwarzrock im Stress zwischen Leichenschmaus und Cholesterin fördernden Gemeindefesten auf die Rücken seiner Mitarbeiter verteilt. Aber aus der Sicht der Jugendreferenten Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt könnte es ja nur noch schlimmer kommen. Zum Erholen besuchen die Schlingel nämlich den Baumarkt, um sich den Konsumwahnsinn wirklich bekloppter Menschen vor Augen zu halten. "Da gehen wir doch lieber wieder zur Gemeindearbeit zurück."

Eine echte Harke in Sachen Kirchengeschichte hatten die Kabarettisten als "Menschenfischer" parat: Die Kirche konnte früher als Propaganda-Maschine von Kreuzzügen über Hexenverbrennung bis zum dritten Reich mehr Menschen für sich mobilisieren als mit "Krabbelgottesdiensten" oder "Kirchentagen".

In der Gemeindeprüfung wurden noch härtere Geschütze aufgefahren. Als militanter Lehrer brillierte der Wut schnaubende Thorsten Schröder mit banalen Fragen und spannenden Antworten: "Wozu gibt es wohl einen Gemeindevorstand?!! A: Jede Gemeinde braucht einen geheimen Zirkel. B: Damit es in der Gemeinde ein wenig nach Demokratie ausschaut. C: Ein Feindbild ist immer wichtig."

Darf man sich so über Kirche lustig machen? Antwort von K 3: "Über Tote macht man keine Witze!"

 

 Ruhr-Nachrichten, 17.06.2002

Stressmomente im Gemeindealltag

"K3" mit neuem Kabarettprogramm

... Das Duo gab am Freitagabend bei der Premiere seines neuen Programms unterhaltsame Erfahrungen, amüsante Einblicke und erheiternde Stressmomente aus dem Gemeindealltag zum Besten. Ob sie als klapprig-zittrige Rentner Kurt und Rudi laut über die Schwierigkeiten und Vorzüge fremdländischer Einflüsse im Hevener Alltag nachdachten oder als Baumarktkunden ihre Gemeindemitglieder wiedertrafen, ihr Publikum im ausverkauften Gemeindesaal lachte aus vollem Herzen.

Der schüchterne Heiko, der als - von den Jahren her - erwachsener Mann immer noch bei Muttern wohnt, schwärmte für die neue Pfarrerin und zwei Konfirmanden in T-Shirts von Fishborn fanden die neuen Spielkonsolen-Games "Altes Testament" und "Neues Testament" mit all ihren blutrünstigen Elementen voll geil.

Das harte, aber auch lustige Leben in evangelischen Kirchengemeinden im Ruhrgebiet wurde treffend und unterhaltsam skizziert.

Als Micki Wohlfahrt am Ende des neuen Programms "Test am Ent" Freitag Abend einen nicht enden wollenden Hänger hatte und trotz Unterstützung von mehreren Seiten seinen Satz nicht vorschriftsmäßig herausbrachte, stöhnte der bedauernswerte Rudi (Thorsten Schröder): "Watte mit dem Kähl erlepst, kanze dir nicht ausdenken!"

 

 WAZ Witten v. 11.12.2001 

Publikum liebt lästernde Rentner
Die Wittener Lokalmatadoren von 'K3' schlüpften während des Abends in verschiedene Rollen. Beim Sketch, in dem die beiden als Rentner auftraten, die auf Gott und die Welt schimpften, gab es im Publikum kein Halten mehr ...."

 

  Westfälische Rundschau Dortmund v. 10.12.2001

Klerikales Kabarett Kommando K3 strapazierte im
Stephanus-Gemeindehaus Lachmuskeln.

 

 RZ Koblenz v.1.10.2001

Kabarett-Messe für die Biwel-Gläubigen

So erlebt man Kirche selten: bissig und ironisch, gesellschaftskritisch und albern, voller Wortwitz und hoch aktuell - einfach göttlich gut! Die "Tage des kirchenkritischen Kabaretts" zeigten, welche Talente in manchem Pfarrer schummern. Kein freien Stuhl gibt's mehr in der BIWEL (Anm.: Name des Kleinkunstlokals in Koblenz), auf Tuchfühlung sitzen die Besucher, wenn auf der Bühne alles andere als beweihräuchert wird....
....Und wenn das "Klerikale Kabarett Kommando K3" anrückt, 
dann können "die Pfarrer" nur noch das Kreuz schlagen. 
Thorsten Schröder und Micki Wohlfahrt zerlegen mit Ruhrpott-
Charme den Kirchenalltag in seine Einzelteile und denken auch
die schrägsten Gedanken bis zum absurden Ende.

 

 Allgemeine Zeitung Mainz v. 14.6.2001

"Blasswienie" - Kirche im Visier

Klerikales Kabarett Kommando brilierte in katholischer Fachhochschule

Starre Hierarchien, fehlende Flexibilität  und schwindende Mitgliederzahlen - das waren die Themen, das die beiden Wittener Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt humorvoll auf die Bühne brachten....Trotz aller Missstände warnten die beiden Vollblut-Kabarettisten jedoch vor übertriebenem Aktionismus: "Unser Kirchenchor rapt schon das Buch Hiob und die Frauengruppe übt Bauchtanz". Irgendwo müsse einfach mal Schluss sein: "Das sei schließlich "kein Spassi, Spassi mehr!"

 

 Main-Echo v. 28.5.2001

Klerikales Kabarett Kommando leitete 
das traditionelle Alzenauer Pfarrfest ein

....Am Ende des ersten Programmteils gelang dem Klerikalen Kabarett Kommando allerdings noch eine Glanzleistung: In "Ruhe sanft" wackelten und schlurften Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt als Senioren auf die Bühne. Klasse, wie die beiden Mimik und Gestik der betagten Freunde darstellten, ohne boshaft zu werden.....Nach dieser Strapaze der Lachmuskeln hatten sich sowohl Akteure als auch Besucher eine Pause redlich verdient.....

 

 Willicher Nachrichten v. 16.5.2001

"Wir sind evangelisch, aber wir stehen dazu"

...Nicht nur bei dieser Darbietung bewiesen Michael Wohlfahrt und Thorsten Schröder, dass sie dank Temperament und Selbstironie in der Lage waren, das Publikum zu begeistern...

 

 Rheinische Post Anrath v. 30.4.2001

"Blasswienie" fand großen Zuspruch in der Josefshalle

...Gut zwei Stunden unterhielten Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt ihr Publikum mit teils bissigen, teils all zu wahren Geschichten...

 

 Publik Forum Nr. 5/2001

Kabarett-Marathon in Bad Honnef

Thorsten Schröder....und sein kongenialer Kompagnon Michael Wohlfahrt bieten Kirchenkabarett vom Feinsten. Gag folgt auf Gag, Pointe auf Pointe. Alles grundiert mit dem Sound des Kohlenpotts....Nicht pfarr-herrlich kommt ihre bissige, mitreißende komische Kunst daher. Nein, die zuweilen schwarze Melone tragenden Herren Schröder und Wohlfahrt sind keine Pastöre. Sie stammen aus dem "arbeitenden Unterbau" der Landeskirche. Sie haben jede Menge ungeschminkten Kontakt mit den Kindern, Frauen und Männern an der evangelischen Kirchenbasis. Das merkt man den Kabarettstücken von K 3 an....Das kundige Publikum beim Kirchenkabarett-Marathon feierte die beiden K 3-Kabarettisten, deren Programm in PUBLIK FORUM Nr. 22/2000 ausführlich vorgestellt wurde, begeistert.

 

 www.kirchenkreis-paderborn.de, März 2001

Lachen erwünscht

Klerikales Kabarett Kommando überzeugte

Lachen ausdrücklich erwünscht, hieß es jetzt in der ev. Kirche in Bad Lippspringe, als K 3...mit seinem zweiten Programm "Blasswienie" Kirche(n) und ihr Umfeld zur Zielscheibe gut gemeinten Spottes machte....Das Duo wurde nach etwas drögem Beginn immer lockerer und (auch bestens ausstaffiert) immer spielfreudiger, sodass der starke, auch rhythmische Schlussbeifall noch zu drei Zugaben führte.....

 

 Böhme-Zeitung v. 21.03.2001

Den Zahn der Zeit voll getroffen

K 3 begeisterte das Schneverdinger Publikum

...K 3 - eine gelungene Kombination aus Gestik, Mimik, und Sprache....Nach einer kurzen Begrüßung....amüsierten sich rund 180 Zuhörer über die Darbietungen der beiden Künstler, die mit ihren Nummern nicht nur zum Nachdenken anregten, sondern auch den Zahn der Zeit trafen.

 

 Rheinische Post, 21. November 2000

Arche mit TÜV-Plakette

....Treffend, wie die Beiden Kindern die Kirche erklären: "Die Kirche ist wochentags abgeschlossen und wird sonntags für zwei Stunden geöffnet, damit jeder schauen kann, dass sich nichts verändert hat."  ....Themen gehen den beiden Kabarettisten nicht aus, weil sie täglich in ihrem Beruf als Mitarbeiter der evangelischen Jugendarbeit mit der Satire des kirchlichen Lebens konfrontiert werden. Sie bringen sie dann auf die Bühne, aber nicht hochgeschraubt, sondern in gut gespielten Szenen, die das Gemüt ansprechen. ....Kabarett der Art müsste es häufiger geben.

 

 Ruhr Nachrichten, 2. November 2000

Bunte Vielfalt blass wie nie

Bissige Satire für das Ohr und Schenkel-Klopf-Comedy fürs Auge, das war am Dienstag die explosive Sinnes-Mischung beim Kabarett-Abend in der evangelischen Kirchengemeinde Bövinghausen. Das Duo "K3 - Klerikales Kabarett Kommando" überwältigte seine Zuhörer bei seinem Programm "Blasswienie" mit spontanem und frischem Witz. Der spektakuläre Humor der beiden Wittener lag dabei vor allem in den nonverbalen Improvisationen im Umgang mit dem Publikum. Die Zuhörer erlebten das Ende des zweieinhalbstündigen Programms völlig erschöpft, das Lachen war ein Sieg über die eigene Atemlosigkeit ....

 

 Publik Forum Nr.8/2000

Kirchen-Kabarett-Festival Babenhausen

....Den Auftakt beim Kabarett-Festival machten die (erzkatholischen) Klatschweiber aus Dortmund. Stephanie Graßhof und Ulrike Böhmer begeisterten durch Spielwitz und hintergründige Betrachtungen über Nöte und Freude der Frauen in der Kirche. Ihre Mär  vom "Schneewittchen" löste bei rund 200 Zuschauern einen Begeisterungssturm aus; erstes Highlight eines Höhepunkten reichen Festivals. Kongenial dann die beiden evangelischen Jugendreferenten Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt vom Klerikalen Kabarett Kommando aus dem Ruhrgebiet. Sie präsentierten unter anderem die Gameshow "Geh auf (Kirchen-)Austritt". Manch einem blieb das Lachen im Halse stecken. Erleichtertes Lachen dann bei der "Himmelfahrt" eines "ev." und eines "kath." Hochwürden. Deren theologischen Hickhack macht der himmlische "Chef" ein Ende....

 

 Hellweger Anzeiger, 11. September 2000

Spitze Zunge zur Kirche

...."Unser Name hat immer für Missverständnisse gesorgt", machten sie ihrem Publikum deutlich. Mit witzigen Wortspielen erklärten sie, was K 3 eigentlich bedeutet......Keine Frage, K 3 nahm Gotteshaus und seine "Leute" mächtig aufs Korn. Die Zuschauer hatten viel Spaß mit den Komödianten......Zum ersten Mal hatte das Komikerduo K 3 den Weg in die Ruhrstadt (Anmerk.: Fröndenberg) gefunden. "Ein echter Glücksgriff", zog Friedhelm Wegener eine positive Bilanz zum Auftakt des Gemeindefestes.

 

 UK, Nr.30/2000

(Fast) wie im richtigen Leben

....Rund 200 Besucher kamen zur Premiere von "Blasswienie", dem neuen Programm von K 3 (Klerikales Kabarett Kommando), ins Gemeindehaus Heven. ....Viele Kabarettkolleginnen und Kollegen waren gekommen, um den Jugendreferenten zu gratulieren........Das Klerikale Kabarett Kommando (auch zu übersetzen mit Kleine Kirchliche Kunst oder Klerikaler Kaspers Kram) beobachtet Menschen haarscharf und nimmt aktuelle kirchliche Themen aufs Korn.....

 

 WAZ, 20. Juni 2000

Leere Kirche hat Gutes / Klerikales Kabarett schwadroniert über Knoblauch-Genuss

Was daran gut ist, dass Kirchen schlecht besucht sind? "Da kann man viel Knoblauch essen und es stört niemanden!" Mit humorvollem Programm über ganz normalen Kirchenalltag unterhielt das klerikale Kabarett K 3 die Besucher. "Blasswienie" hatten die beiden Jugendreferenten Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt ihr zweites Programm überschrieben. Blass war das Programm jedoch keineswegs, ganz im Gegenteil. Mit der Erfahrung, seit 1998 schon über 7000 Zuschauer unterhalten zu haben, gaben die beiden Kirchenkabarettisten am Wochenende im Herbeder Markus-Zentrum die Premiere zu "Blasswienie"..........Ob in Teletubbie-Kostüm oder am Pissoir, K 3 verstanden es, humorvoll auf ernste Hintergrund einzugehen. Die Situation in den Gemeinden beschrieben sie zweideutig mit "Das läuft nicht mehr so wie früher"....

 

 Main-Echo, 5. April 2000

Mehr "Action" im Gottesdienst gefordert /  Kirchenkabarett-Festival in Babenhausen

....Und man kann sich nicht ganz des Eindruckes erwehren: Während den Katholiken des Verharren an überholten Traditionen zu schaffen macht, steigen bei den Protestanten die Zweifel und Bedenken an einer allzu eiligen Anpassung an das nur mehr marketingorientierte Internet Zeitalter. 

Wie stehen zu diesen Problemen zwei Pastoren aus dem Ruhrgebiet, das Klerikale Kabarett Kommando? Sie bestätigen die Aussage der übrigen Ensembles. Sie persiflieren dazu aber auch das Desinteresse der Kirchenmitglieder. Sie inszenieren ein Fernsehquiz, das als Preis den problemlosen Kirchenaustritt vergibt, und sie stellen in der Art einer Bundestagswahlreportage die Ergebnisse der Wahlen des Kirchenverwaltungsrates der eigenen Pfarrei dar. Das Interesse war riesengroß: 3,14 Prozent war die Wahlbeteiligung, die Auswahlmöglichkeit freilich noch größer: Für sechs Sitze gab es sechs Kandidaten.

Konfessioneller Hader bis in den Tod 

Höhepunkt aber war ihre Szene von der Begegnung zweier tödlich verunglückter Pfarrer auf dem Weg zur Himmelpforte. Sie können auch hier ihren konfessionellen Hader nicht lassen – bis sie der Herr des Himmels mit dröhnender Stimme mahnt: Das Himmelstor bleibe für sie ewig versperrt, wenn sie nicht unverzüglich gemeinsam ihren Weg gingen.

An allen vier Tagen, bei jedem Ensemble gab es starken Beifall, mitunter Ovationen. Darüber hinaus gaben die sechs Programme einen Überblick über die kirchliche Situation, wie man ihn durch eine lange Akademietagung mit Spitzenreferenten kaum erhalten hätte.

 

 Ruhr Nachrichten, 22. Juni 1999

Duo begeisterte mit Gameshow-Parodie  /
Kabarettisten besuchen Kirchentag

Das Duo Thorsten Schröder und Michael Wohlfahrt war mit seinem Programm "Sie buchen - wir fluchen" beim Kommunikativen Treffpunkt Kabarett dabei.... Von Mittwoch bis Sonntag letzter Woche gingen dort mehr als viertausend Leute ein und aus.... Auch ohne mitgebrachte Fangemeinde - die mussten sie zu Hause lassen - bestand K 3 vor mehreren tausend Zuschauern in Stuttgart...

 

  Ruhr Nachrichten, 3. November 1998

Beim Kirchen-Festival platzt der Saal aus allen Nähten

....Hochkarätiges Kirchenkabarett mit den Lokalmatadoren K 3 - Klerikales Kabarett Kommando, der Schwester & Bruder GmbH aus Dortmund und dem Kabarett Die Kneifer aus Hamburg sorgten für einen kräftigen Publikumsmagneten. Der Gemeindesaal platzte mit mehr als 250 Besuchern buchstäblich aus allen Nähten. Da aber Qualität ihren Preis hat, waren sich begeisterte Anhänger auch nicht zum stehen zu schade....

 

 Schneverdinger Zeitung, 6. Oktober 1998

Viel Gelächter und Applaus für Klerikales Kabarett Kommando in Schneverdingen

....Schröder und Wohlfahrt prangerten in ihren Dialogen und Monologen Missstände in Gesellschaft und vor allen Dingen in der Kirche an. Damit rissen sie das Publikum mit. Die beiden Kabarettisten nahmen verschiedene Probleme auf die Schippe - wie den Kontrast zwischen evangelischer und katholischer Kirche oder die Austrittszahlen....

 

 WAZ, 8. Juni 1998

Wenn der Küster den Abputzer spielt

....Zumeist liebevoll, doch auch bissig, übten Michael Wohlfahrt und Thorsten Schröder - beide Jugendreferenten im Kirchenkreis Hattingen-Witten - Kritik an kirchlichen Strukturen....mit Erfolg, wie der begeisterte Applaus des Publikums zeigte. "Leute, kommt bald wieder", sang Schröder alias Teddy Pinn in der letzten Nummer des Abends - worauf sich die beiden verlassen können. 

 

 Ruhr Nachrichten, 8. Juni 1998

Gelungener Start für das Kabarett-Duo

....Klerikales Kabarett Kommando nennt sich das Duo Michael Wohlfahrt und Thorsten Schröder, das mit seinem Premiere-Programm "Sie buchen - wir fluchen" am Wochenende in den Gemeindezentren Heven und Herbede seine Feuertaufe gab.... Alles in allem ein gelungener Start für das Kabarett-Duo - die über 150 Besucher der Premiere am Freitagabend dankten nach dem zweieinhalbstündigem Programm in Heven mit Standing Ovation und zahlreichen Rosen....

 

 

 

 

Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder bestritten besonderes Ersatz-Kabarett-Programm

Zum Abschluss des Kirchen-Kabarett-Festivals "So wahr ich Gott helfe" bei "Kultur auffem Hügel" gab es einen kurzfristigen Wechsel - und der hatte es in sich.

Statt Matthias Schlicht, der am Donnerstag mit 40 Grad Fieber absagen musste, improvisierten im Hevener Gemeindesaal Festivalleiter Micki Wohlfahrt und Thorsten Schröder - besser bekannt als "Klerikales Kabarett Kommando K 3". Beide Wittener warteten bei ihrem Heimspiel mit unerwarteten Kombinationen auf und landeten auch ohne eine Probe absolviert zu haben, einen Lachtreffer nach dem anderen. Während Thorsten Schröder sich selbst an der Gitarre begleitend Lieder aus alten und dem aktuellen K3-Programm intonierte, las Micki Wohlfahrt aus fremden sowie eigenen Werken und erfüllte einer einzelnen Dame sogar deren Herzenswunsch.

Nach über zwei Stunden abwechslungsreicher Unterhaltung mit viel Hintersinn und überraschenden Wendungen zelebrierte das Urgestein des Kirchen-Kabaretts mit seiner "Schöpfungsgeschichte" eine Zugabe der Extra-Klasse. Der Mann, der in Gottes Schöpfung eigentlich hervorgehoben wird, kommt in der Wohlfahrt`schen Schöpfungs-Darstellung als Esel, Hund und Affe schlecht weg. Genial, wie der Autor diese Geschichte konstruierte und vortrug. Nicht minder stimmig und herausragend ist das kleine "Best Of" aus zehn Jahren K 3, das die Zuschauer überzeugte. Dabei stimmten sowohl der Mix von Musik- und Textbeiträgen als auch der einzelnen Themen. Prominente wie Margot Käßmann, Jürgen Fliege und der Papst gehörten ebenso dazu wie die innerkirchlichen Probleme. Atemberaubend komisch die Deutsche Kirchen-Meisterschaft mit Kaffee- und Kuchen-Langstreckenlauf sowie dem Predigt-zuhören-Marathon, die Wohlfahrt per Radio-Konferenzschaltung zu Gehör brachte.

Wohlfahrt und Schröder haben sich in ein nie da gewesenes Abenteuer gestürzt, das in einem begnadeten Programm endete. Bravo!

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